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Dauerranz




 

Dauerranz – Frettchenfähen
 
Fähen – weibliche Frettchen können schon bei der ersten Ranz relativ rasch in die sogenannte „Dauerranz“ kommen. Die Dauerranz ist eine meist tödliche Krankheit – je länger die Ranz andauert – desto mehr werden die Geschlechtsorgane durchblutet und es kommt oftmals zu einer Blutarmut, welche die Gesundheit des Frettchens extrem schädigt – dies kann bis hin zur Rückenmarksschädigung gehen – eine Heilung – ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ist dann kaum möglich.
Bei solchen dauerranzigen Frettchen ist die Vulva oft stark angeschwollen (muss aber auch nicht sein). Jedenfalls sind die Schleimhäute sehr blass und kaum mehr rosa.
 
Eine bereits dauerranzige Fähe (meist ab ca. 3-4 Wochen Ranz) ist schwer zu behandeln.
Viele Tierärzte versuchen die Fähe durch Gegenhormone von der Ranz etwas runterzuholen,
um dann sobald als möglich eine Kastration durchzuführen.
Viele Tierärzte – vor allem die sehr damit erfahrenen – führen eine Kastration sobald als möglich durch, um weitere Gefahren zu vermeiden. Eine Kastration einer dauerranzigen Fähe ist risikoreich, weil es zu grossem Blutverlust kommen kann.
Eine Hormonbehandlung alleine reicht NICHT aus – und es ist oft fraglich ob diese rasch genug wirkt.
Bei dauerranzigen Fähen wird oft eine Ovariohysterektomie gemacht – dass heisst es werden die Gebärmutter und die Eierstöcke entfernt um weiteren zukünftigen Problemen vorzubeugen. Auch kommt es oft vor, dass eben bei Dauerranz schon Zysten oder hormonbildendes Gewebe arbeitet und eine Total-Op ist sinnvoll. Bei normalen Kastrationen von Fähen werden oft nur die Eierstöcke – bzw. chirurgisch-schnitttechnisch bedingt das obere Drittel der Gebärmutter entfernt.
 
Lassen Sie ihre Frettchenfähe nur bei erfahrenen Tierärzten kastrieren – ob dauerranzig oder nicht. Ein erfahrenen Tierarzt verwendet ausschliesslich die Inhalations (Gas-)narkose und kastriert auch während der Ranzzeit.
 
Ich persönlich empfinde es am besten kastrieren zu lassen sobald die Vulva anschwillt und in den ersten Tagen der Ranz. Allgemeinhin wird empfohlen vor der ersten Ranz zu kastrieren. Dies ist auch eine sehr gute Möglichkeit. Anfänger übersehen jedoch die beginnende Ranz und sollten diese Möglichkeit (Kastra vor Ranz – meist Anfang Februar wäre ein guter Zeitpunkt) in Anspruch nehmen.
 
Dauerranz trotz Kastration:
Ein leidiges Thema – oft werden von unwissenden Tierärzten die Fähen nur „sterilisiert“ dh die Eileiter werden unterbunden, sodass eine Vermehrung nicht mehr möglich ist. Dies ist grundlegend FALSCH. Oft wird bei der Kastra was übersehen, weil der Tierarzt noch nicht allzu viele Frettchen kastrierte bzw. seine Kollegen nicht befragt hat, wie er es anständig machen kann.
Auch kommt es immer wieder vor, dass sogar recht erfahrene Tierärzte hormonbildende Gewebe übersehen können.
Ein recht extremes Beispiel: die Fähe einer Freundin wurde kastriert, kam wieder trotzdem in die Ranz und – es gab eine Zyste auf DER WIRBELSÄULE – dort wo kein Tierarzt bei der Kastra nachschaut. Dh der Tierarzt war in diesem Fall „nicht schuld“ – es war wirklich eine blöde Geschichte. Die kleine wurde nachkastriert und es geht ihr nun wieder gut.
 
Nachkastration, in der Hoffnung wirklich alles zu finden, ist die EINZIGE Methode um die Dauerranz trotz Kastration wieder wegzubekommen.
Lassen Sie sich auf keine teuren und langwierigen (oft nicht mal helfenden) Hormonbehandlungen ein!!!
Wechseln Sie lieber den Tierarzt!
 
 

 
 
 
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Ich habe für alle ein offenes Ohr.
Für Pfleglinge habe ich in meinem Haus ein eigenes Zimmer eingerichtet. Käfige gibt es bei mir nicht.
 
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