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Frettchenratgeber
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Frettchen 

Kleiner Ratgeber und Entscheidungshilfe
 

Tel.0664/3573539
 
Vorwort:
 
Sind Frettchen die richtigen Haustiere für Sie?
 
Frettchen sind kleine Kobolde. Sie können sehr viel Unsinn anstellen und machen vieles, wenn nicht sogar alles was sie nicht sollten, dies sogar
am liebsten! Daher sollte man bei dieser Tierart sehr viel Liebe für ihre Eigenarten und auch Humor aufbringen. Dann sind es Haustiere, die 
einem sehr viel Spaß bereiten und uns immer wieder zum Lachen
bringen, uns unterhalten und besser als jedes Programm im
Fernsehen unsere Aufmerksamkeit fesseln.
Schauen Sie sich unbedingt Frettchen in Haltung VOR einem Kauf an 
(nur bei einem erfahrenen Frettchenhalter, der keine ausschließliche Käfighaltung betreibt) ! Gerne können Sie sich auch an mich wenden 
und mich und meine Frettchen besuchen (Tel oben.).
Entscheiden Sie erst danach, ob diese Tierart in ihr Leben passt!
Bitte kein Kauf in Tierhandlungen!
Frettchen brauchen viel persönliche Aufmerksamkeit und Zuwendung 
von ihren Bezugspersonen.
Ihr müsst Euch und Eure Umgebung an die Frettchen anpassen und 
nicht umgekehrt...(funktioniert nämlich nicht).
Können Sie damit leben, wenn das Frettchen immer wieder gerne mal zwackt? Auch zum Spiel?
 



 
 
 
 
Abstammung und Herkunft des Frettchens

Mit genauer Sicherheit lässt sich die Abstammung nicht beweisen. 
Jedoch sind Frettchen ziemlich gleich von den Genen her, wie die
Waldiltisse (europäisch).
Daher wird auch angenommen, dass Frettchen eigentlich 
domestizierte (gezähmte und als Haustier verwendete) Iltisse sind.
Albino-Frettchen sind vielleicht sogar der Anfang gewesen: sie hätten
als „weiße“ Iltisse keine Überlebenschance gehabt und wurden vielleicht deshalb zum Haus geholt. Durch Verpaarung wiederum mit Iltissen, 
entstanden höchstwahrscheinlich die sog. Iltisfrettchen.
Albinismus ist ein Gendefekt der Natur und kommt auch bei anderen
Tierarten, sogar bei Menschen vor.
 
Frettchen werden schon lt. Aufzeichnungen seit der Antike als 
Haustiere gehalten, dies früher jedoch vor allem um Kaninchenplagen
Herr zu werden (als Jagdtier: Jäger „frettierten“ um Kaninchen aus
dem Bau zu jagen).
 
Frettchen sind KEINESFALLS Wildtiere und können in freier Natur nicht 
mehr überleben.
 
Frettchen gehören zur sog. Familie der „Marderartigen“ (Marder, Iltis,
Dachs, Otter gehören auch dazu) und sind sog. Karnivoren
(Fleischfresser).
 
 
Fütterung der Frettchen
 
Sie sind Raubtiere und sollen zu ca. 80% von Fleisch ernährt werden. 
20% der Ernährung können durch Gemüse oder z.B. Nudeln oder Reis
etc. gedeckt werden. 
Fleisch: 
ROHES Rind, Lamm, Geflügel, Pute (Lebensmittelqualität – keine Abfälle).
KEIN SCHWEINEFLEISCH (Aujeziskischer Virus: tödliche Erkrankung, 
auch bei Kochen noch übertragbar).


Eigelb:
Ca. 1 x pro Woche ein Eigelb (Eiweiß trennen: enthält Stoffe, die das lebenswichtige Biotin zerstören) wird das Frettchen sicher gerne mögen 
und ist dazu noch gesund.
 
Trockenfutter für Frettchen bzw. für Katzen:
Trockenfutter eignet sich gut zur Zahnpflege, nur Trockenfutter ist aber
für die Frettchen nicht gesund: schnelle Abnutzung der Zähne, sowie Mangelerscheinungen können die Folge sein. Auch kann es sein, dass Frettchen zuwenig Wasser trinken, sowie können Nieren-Blasenprobleme 
(wie bei Katzen auch) auftreten. Daher Trockenfutter zusätzlich und immer
frei verfügbar anbieten. Siehe dafür auch empfohlene Sorten auf der beiliegenden Futterliste.
 
Fertig-Nassfutter für Katzen:
Hochwertiges Futter (keine Supermarktsorten verwenden: dies ist 
mehr Getreidepampfe als Fleisch und würde nicht mal ihrer Katze
 gut tun) 
– siehe beiliegende Futterliste). Sollten Sie sich wegen einer Marke 
unsicher sein, gilt als Faustregel: Inhaltsstoffe lesen – steht z.B. an
erster Stelle Soja od. Getreide oder ähnliches, können Sie davon 
ausgehen, dass dieses Futter nicht geeignet ist. Auch Prozentangaben
sagen viel über den Fleischgehalt und die Hochwertigkeit aus.
Keinesfalls sollte Zucker (Caramel) oder Salz (Natriumchlorid) 
beigemengt sein.
 
Leckerlis – Belohnungen:
Dafür eignen sich ab und zu ein Stück Paprika (rot, grün, gelb – gut gewaschen), etwas Melone, oder auch einmal Salatgurke.
Auch die handelsüblichen Katzen-Leckerlis können gegeben werden,
sowie die handelsüblichen Vitamin-Pasten (z.B. Gimpet-Multivitamin).
Bitte übertreiben Sie nicht mit den Leckerlis (Durchfallgefahr oder auch Überdosierung von Vit-Paste!!!).
Vitamin-Paste oder auch Malz-Paste etc. können zum „Ruhigstellen“
(z.B. bei Krallen zwicken, Tierarzt-Besuchen, etc.) sehr hilfreich sein.
Auch als Lockmittel (z.B. bei Verkriechen hinter Kästen)..
 
Grundsätzlich gilt:
Füttern Sie stets abwechslungsreich. Jedes Frettchen hat besondere 
Vorlieben und Abneigungen. Aber nur ein Tier, das von allen notwendigen Nährstoffen ausreichend zu sich nimmt, bleibt gesund und entwickelt
sich prächtig.
Vergessen Sie bitte nicht, immer dafür zu sorgen, dass das Frettchen ausreichend frisches sauberes Wasser zum trinken zur Verfügung hat.   
 
 
Trinken:
Bitte keine Nagertränken, diese sind wirklich nur für Nager geeignet 
(da deren Mäulchen auf Tropfen von Blättern lecken programmiert sind).
Frettchen würden im Freien aus Lacken trinken, daher sollte Trinkwasser, welches täglich erneuert werden soll in großen weiten, schweren 
Schüsseln angeboten werden (z.B. Emaill-Pflanzenuntersetzer mit Durchmesser von ca. 30 cm, z.B. Bellaflora-Markt).
 
 
 


 
Unterbringung und Wohnen mit Frettchen: Haltung
 
Unterbringung:
Eigentlich ist ein Frettchenkäfig nicht notwendig – oder bei Eigenbau 
schade um die Zeit. Im Handel gibt es keinen entsprechenden Käfig zu 
kaufen,
 auch wenn dies von profitbegeisterten Angestellten von Tierhandlungen behauptet wird.
Bitte lesen Sie hierzu die Mindestvorgaben vom Tierschutzgesetz .      
Soll es dennoch ein „Käfig“ sein, dann sollte dieser sehr großzügig angelegt werden und mit viel Zubehör ausgestattet sein (Röhren, Hängmatten, Kuschelhäuschen etc.). Dies kann sehr teuer werden, ein kleines oder 
auch großes Zimmer ist leichter einzurichten – grade die Gefahrenstellen 
sind auszumerzen (siehe Punkt Unfallgefahren etc.).
 
Weiters würde nie jemand auf die Idee kommen (außer Tierquäler) eine 
Katze oder einen Hund in eine Käfig zu sperren – schlimm genug dass 
dies bei Nagetieren üblich ist – oder sogar bei Vögeln!
 
Eine sehr gute Möglichkeit Frettchen zu halten ist:
z.B. ein kleines Zimmer sicher und artgerecht herzurichten. Sollten Sie 
hierbei Tipps oder Ratschläge brauchen rufen Sie mich an (Tel. oben)
Anbei finden Sie auch eine Liste mit „Grundausstattung“ die Sie 
unbedingt zu Hause haben sollten, BEVOR Sie ihre Frettchen holen.
 
Sollten Sie sich trotzdem für eine teilweise Käfighaltung entscheiden, dann 
gibt es gute Möglichkeiten, um einen großen Kleiderkasten umzubauen. 
Dieser kann auch bei freier Wohnungshaltung als zusätzlicher Spielplatz 
dienen bzw. auch Rückzugsgebiet.
 



KEINE EINZELHALTUNG!:
Sollten Sie wirklich Frettchen halten wollen, dann bitte keine Einzeltiere. 
Sie würden ihrem Tier nichts Gutes tun und ihm eine sehr schöne 
Erfahrung nehmen, die es braucht: wie es ist Freunde zu haben die 
einen durch und durch verstehen – ohne Missverständnisse oder Kommunikationsschwierigkeiten.
Allen Leuten, die sich jetzt denken „ich würde mich genug um mein 
Frettchen kümmern, das braucht kein zweites“, möchte ich folgendes 
zum Denken geben: auch wenn Sie sich noch soviel um es kümmern, 
oder Zeit für es haben, sie werden die Frettchensprache nie „sprechen“ 
wie ein Frettchen, außerdem würde es sehr eigenartig anmuten, wenn 
Sie versuchen mit dem Frettchen in einem Rohr fangen zu spielen oder 
wenn Sie müde sind zu ihm in die Hängematte kuscheln ))
Zwei Frettchen machen nicht mehr Aufwand als eines und Sie können 
mit besserem Gewissen auch mal was unternehmen, ohne dass sie 
denken müssen „mein armes Frettchen ist allein zu Hause und langweilt 
sich“.
 
Frettchen – Freilauf – Spaziergänge
Frettchen sollten, auch bei Haltung in einem eigenen Zimmer, bei 
Anwesenheit unbedingt in den normalen Familienalltag miteinbezogen 
werden. Dass heißt: Türe auf und Frettchen im Rest der Wohnung, wobei 
bei Räumen wie Badezimmer (Putzmittel etc.) oder Küche (hinter 
Kühlschrank reinkrabbeln und verletzen etc.) sehr gut aufzupassen ist. 
Sollte es gefährliche Stellen geben (Steckdosen inkl. Etc.) werden Sie 
diese beseitigen müssen – vergleichbar mit einer Wohnung, die 
kleinkind-sicher ist.
Auch hier kann ich ihnen gerne helfen und Tipps geben.
Viele Frettchen lieben Spaziergänge (nur mit Spezialgeschirr am besten 
von der FA. Hagen, und Leine, ohne wäre die Gefahr des Ausbüchsens 
zu groß). Manche lassen sich lieber herumtragen, als dass sie wirklich 
gehen. Viele sind recht langsam dabei und graben Löcher, andere 
wiederum preschen dahin und sind kaum zu halten. Generell gewöhnen 
sich die Fretties recht schnell an die tolle Abwechslung beim Spaziergang. Wählen Sie dafür Gegenden, die nicht zu laut (Autos, Mopeds, 
Kinderspielplatz) sind und Bäume, Büsche zum Verstecken aufweisen
– z.B. Waldrand oder Park der eher wildwüchsig gestaltet ist. Nehmen 
Sie ihre Frettchen nicht zum Einkaufen oder dgl. Mit oder dorthin wo Menschenmengen vorprogrammiert sind – sicher würden sie sich auch 
daran gewöhnen, aber es ist meiner Meinung nach egoistisch und 
eigentlich nicht notwendig.
Vorsicht: Frettchen sind sehr hitzeempfindlich, lassen sie es nicht im Auto, 
auch nicht im Sommer in der Mittagshitze oder bei sehr schwülem Wetter spazieren gehen.
Kälte macht ihnen weniger etwas aus und viele lieben es sogar im 
Winter „Schneetunnels“ zu gestalten. Wichtig ist, dass Sie sie danach 
gut abtrocknen und die Kleinen ein warmes Platzerl finden können.
 
Impfung
Nach vielen Diskussionen mit vielen, vielen Frettchenhaltern ist dieses 
Thema sehr umstritten. Ich denke man kann die sog. 3-Fach Impfung 
für Hunde (halbe Hunde-Dosis pro Frettchen) empfehlen. Nach der Grundimmunisierung (1 x 3-fach-halbe Dosis, Wiederholung nach ca. 
4-6 Wochen) können sie von einem guten Schutz ausgehen.
Die Kombi hat die Abkürzung SHL + T, dies bedeutet Staupe, Hepatitis, Leptospirose, T steht für Tollwut, sollte aber nicht mit der 
3-fach-Impfung gespritzt werden, sondern in einem Abstand von 
etwa 3-4 Wochen.
Auch ist es nach ca. drei Jahren jährlicher Impfung nicht unbedingt 
notwendig jedes Jahr impfen zu lassen, es würde auch alle 1-2 Jahre ausreichen, da ein Grund-Impfschutz ja gegeben ist (dies kann man 
auch vom Tierarzt per Titer-Bestimmung feststellen lassen und dann entscheiden ob Nachimpfung oder nicht).
Tollwutimpfung ist meiner Meinung nach nur notwendig: bei Auslandsaufenthalten mit Frettchen, bei Außenhaltung in Tollwutgebieten.
Die Impfung ist eine große Belastung für die Kleinen und kein Kinderspiel.
Gut hingegen ist es im Falle, dass ihr Frettchen eine fremde Person beißt, 
eine Impfung vorweisen zu können.
Nach der Impfung (3-fach, Tollwut etc.) kann es zu Unverträglichkeiten bis 
hin zum sog. Schockzustand kommen, auch Durchfall und Erbrechen sind 
gar nicht selten.
Daher WICHTIG: jeder Tierarzt der impft MUSS die Tiere vorher eingehend 
auf ihr Gesundheit untersuchen und Sie sollten danach noch ca. eine halbe Stunde im Warteraum verbringen, damit im Falle einer Unverträglichkeit 
sofort was unternommen werden kann.
 


Frettchen und andere Lebewesen 

(Menschen, Kinder, Hunde, Katzen, Nagetiere)
Frettchen gewöhnen sich normalerweise recht rasch an ihre Bezugspersonen, sofern diese sich genug mit ihnen beschäftigen. 
Anfänglich kann es auch zu Zwicken kommen, mal mit Kratzern, mal ohne: 
dies ist völlig normal und sollte mit lautem Aus oder Nein in den Griff 
bekommen zu sein. Sollte es Kandidaten geben, die da etwas sturer sind, können sie mich auch gerne anrufen, meist konnte ich auch Problemtieren helfen (Tel: oben).
Frettchen und Kinder können sehr gut miteinander klarkommen, 
jedoch ist 
es wie bei allen Tieren auch: niemals ohne Aufsicht. Frettchen 
können schon recht grob spielen, Kinder sind da oft empfindlich. 
Auch sind Kleinkinder oder Krabbelkinder oft eine Gefahr für 
Frettchen (Herfallen und das Frettchen erdrücken, Frettchen zu fest 
anfassen etc.). Kinder lassen auch oft sehr viel liegen, was dem 
Frettchen gefährlich werden kann (ungeeignete Speisereste wie 
Schokolade bzw. sehr salzhaltiges Knabbergebäck etc.). Auch sind 
Frettchen keine geeigneten Tiere für Kinder alleine, vielmehr sollten 
sich die Eltern darauf einstellen, dass sie für die Frettchen sorgen 
müssen und das Kind ab und zu miteinbezogen wird bei der Pflege.
Frettchen und Katzen können oft sehr gute Gemeinschaften 
bilden. Jedoch ist unbedingt darauf zu achten, dass die Katze das 
Frettchen nicht mit den Krallen verletzt. Umgekehrt ist dafür Sorge 
zu tragen, dass die Katze eine Rückzugsmöglichkeit (Fensterbank, 
anderer Raum etc.) hat, wo das Frettchen nicht hin kann. Frettchen 
können doch mal lästig werden, was der Katze eventuell nicht so 
passt (zwicken beim Spielen etc.). Oft gibt es Frettchen die mit 
Katzenzusammen kuscheln – aber erwarten darf man sich dies 
nicht, oft gibt es „nur“ gegenseitige Akzeptanz und nicht mehr.
Frettchen und Hunde können sich unter Umständen auch gut 
anfreunden. 
Dies jedoch nur, wenn der Hund keinen ausgeprägten Jagdtrieb 
hat – in so einem Falle stünden Frettchen auch auf seiner 
„Speiseliste“. Es kommt auch immer auf den grundsätzlichen 
Charakter des Hundes an. Ein Kennen lernen der beiden Arten ist 
immer mit großer Vorsicht durchzuführen, notfalls muss auch eine 
Trennung erfolgen können, wennSie nicht zu Hause sind. Prinzipiell 
sollte man Hunde und Frettchen nicht ohne Aufsicht zusammen lassen.
Frettchen und Nagetiere (Ratten, Mäuse, Hamster, 
Meerschweinchen, Chinchillas
usw.) werden sich nie richtig 
verstehen. Für die Nager ist es Stress pur einen potentiellen „Feind“ 
zu riechen, auch wenn sie räumlich getrennt wohnen. Andererseits 
können Frettchen ziemlich geschickt sein, wenn sie Nager riechen, um 
zu ihnen zu kommen. Viele Unfälle (inkl. Abgebissene Pfötchen von 
Nagern, durch Gitterkäfig durch) können die Folge sein. Vermeiden 
sie eine gleichzeitige Haltung von Nagern und Frettchen. Konzentrieren 
Sie sich lieber auf „eine“ Art und dies mit aller Liebe und allem 
Verständnis dass Sie haben.


Pflege, Hygiene

Tuch- bzw. T-Shirtwechsel bei den Schlafgelegenheiten (auch z.B. Fleecedecken) sollten 1 x pro Woche nur mit Waschmittel (ohne 
Weichspüler gewaschen werden). Keine Nagereinstreu und auch 
kein Heu oder Stroh für Frettchenunterkünfte verwenden – 
durch Verschleppen von Futterbröckchen (sog. Bunkern) und evtl. 
Mitfressen dieser Einstreu kann es zu bösen Magen-Darm-
Entzündungen kommen. 
Auch sind viele Frettchen gegen Heu oder 
Stroh allergisch (Schnupfen) oder stupfen sich damit in die 
empfindlichen Äuglein (Entzündungen).
Die Kisterl sind täglich mind. 2 x zu reinigen. Zum Reinigen von 
Zubehör, Schlafhäuschen oder ähnlichem kann man warmes 
Wasser mit einem kleinen Spritzer Neutralreiniger verwenden. 
Die Kisterl selbst kann man schon mal stärker reinigen – bitte keine schädlichen Desinfektionsmittel laufend verwenden (Danchlor etc.). 
Diese entwickeln giftige Dämpfe. 
Eventuell spezielle Desinfektionsmittel für den Tierbedarf verwenden, 
ist aber an und für sich bei o.a. Reinigung nicht unbedingt notwendig 
(Ausnahme: kranke Tiere, Empfehlung vom Tierarzt). Bitte vermeiden 
Sie auch sog. „Feebreze-Sprüh-Aktionen“. Viele Frettchenhalter 
neigen dazu, bei Geruchsentwicklung diese Sprays einzusetzen 
und auch Zubehör damit zu behandeln. Die feinen Nasen der Frettchen 
sind da empfindlich und auch ich selbst rieche lieber Frettchen als diese 
künstlichen parfümierten Gerüche.
Gerne können Sie die Frettchen während der Fellwechselzeit (Frühjahr: 
ca. Ende Februar – Ende April, oder Herbst: ca. September – November) 
mit einer weichen Bürste bürsten, um überschüssige Haare zu entfernen, 
den Kreislauf anzuregen und ihnen somit den Fellwechsel zu erleichtern.
Baden ist so gut wie nie notwendig, außer ihre Frettchen verschmutzen 
zB. beim Spaziergang sosehr, dass es notwendig wäre.
Der Geruch der ihnen eigen ist, lässt sich durch baden keinesfalls 
wegwaschen, meist ist das Gegenteil der Fall: sie fühlen sich dann 
unwohl und versuchen mit allen Talgdrüsen auf der Haut „ihren“ 
Geruch wiederzubekommen.
Die Krallen sollten ca. alle zwei Wochen mit einer Krallenzange gekürzt 
werden, wenn sich die Frettchen sie nicht durch andere Aktivitäten genug abnutzen. Dabei sollten Sie vorsichtig die Spitzen kappen und aufpassen 
dass Sie keinesfalls die rötlich durchschimmernden Blutgefäße erwischen (schmerzhafte Verletzung!). 
Unfallgefahren:

Generell könnte man Frettchen am ehesten mit Kleinkindern vergleichen, dementsprechend gibt es auch Gefahren bzw. Gefahrenstellen die 
gesichert werden müssen:
Die Türen haben für Frettchen magische Anziehungskräfte – nun ja es 
könnte ja doch was Neues dahinter sein. Vor allem bei Eingängen ist 
darauf zu achten, dass die Frettchen nicht ausbüchsen. Sollten Besucher 
oder dergleichen dauernd ein-u ausgehen, so sollten die Frettchen in 
einem anderen Raum sein, damit sie nicht mit rein- und rausgehen.
Putzmittel und Medikamente, salzige Speisen, sowie Schokolade 
und Süßigkeiten und auch der Müllkübel
müssen unbedingt von 
Frettchen ferngehalten werden. Viele kosten doch mal am Spülmittel 
(Neugier ist der zweite Name aller Frettchen) und vergiften sich selbst. 
Im Mülleimer stöbern ist auch nicht gesund für die Wusels, auch viele 
Besitzer sind darüber schon gar nicht erfreut. 
Küchenherde, Waschmaschinen, Kühlschränke oder auch 
Kaminöfen – Heizöfen
können für Frettchen gefährlich sein. Von Herdplattenhüpfern, bis hinter Kühlschränken-Verkriechern oder auch Brennende Kerzen-Schnupperer muss man mit allem rechnen. Daher 
sollte man alle Geräte so absichern (schmale Holzleisten befestigen z.B. 
an der Wand), dass die Frettchen weder rauf noch dahinter können. 
Kaminöfen niemals offen lassen, sonst gibt es Grillfrettchen.
Vorhänge können für Klettermaxis zur Gefahr werden: entweder mit 
Krallen hängen bleiben und schmerzhafte Verletzungen verursachen, 
oder auch durch Sturz von hoher Höhe.
Pflanzen: sehr viele sind giftig und auch eine Gefahr für z.B. Katzen. 
Daher sollten diese so untergebracht werden, dass die Tiere sie nicht anknabbern können. Außerdem würden sie sowieso kein Stäubchen Erde 
im Topf lassen – buddel – dies ist allenfalls für Staubsauger-Fans geeignet.
Schränke, Kästen etc.: manche Gauner schaffen es und öffnen solche, 
oft auch Schubladen: Einklemmen kann dann das Leben kosten, oder auch 
der Inhalt der Schränke kann gefährlich sein. Kindersicherungen, die es im Handel gibt können vorbeugen.
Spielzeuge, für Kinder die nicht „babygerecht“ sind, sind auch für  
Frettchen gefährlich (verschlucken von Kleinteilen), auch alle Teile aus 
Gummi, Radiergummis – alles was geschluckt werden kann, soll nicht 
in Reichweite liegen. Viele Kobolde sind auch Schaumgummifans – 
ihre Couch wird es ihnen danken )) – viele zerkauen mit Vorliebe 
Korken von Flaschen. 
Manche spielen sogar mit Quietschgummi-Spielzeugen, ohne dass sie 
was zerbeißen. Jedoch ist es am Besten, wenn sie gar kein Risiko 
eingehen.
WC oder Toilette: soll für Frettchen Tabuzone sein – sollte dies nicht 
möglich sein, dann empfiehlt es sich (wie bei anderen Gefahrenbereichen auch), ein höheres Brett als Halbtüre vorzuschieben oder sogar zu 
befestigen. Frettchen können auch ins Klo hüpfen, rutschen ab und 
kommen nie mehr raus, sie ertrinken. Vorsicht: einige können sogar geschlossene Klo-Deckel heben und gleichzeitig reinrutschen!
Sturzgefahren: prinzipiell gilt: überall wo Fretts raufkommen, 
sollten sie auch gefahrlos wieder runterkommen. Dies gilt für 
Kästen oder Kästchen, 
wie auch für Sofas, Raumteiler etc. Abhilfe kann man meist mit 
sog. „Treppenlösung“ schaffen: als Beispiel: ein niedriger Stuhl, 
kann erklettert werden, daneben befindet sich ein Kästchen, dort 
wird dann auch raufgeklettert, dann wird kurz mal gesprungen und 
Frettl sitzt am großen Kasten. Abhilfe schaffen entweder andere 
Möbel zum Wiederrunterklettern, 
oder auch ein Verstellen des Möbels, das zum „Kletterwahnsinn“ 
führt.
Sollten Sie spezielle Fragen haben oder unsicher sein, was 
die Sicherheit anbelangt, bitte rufen sie mich an: Tel oben oder 
kontaktieren sie mich per Email frettchenmaus@air-line.at ..
 
Krankheiten und Auffälligkeiten:

Wenn man seine Frettchen einmal länger kennt, fällt meist bald auf wenn 
sie sich nicht wohl fühlen: sie sind dann schlapp, fressunlustig und spielen 
gar nicht mehr. Sollte dann auch noch das Lieblingsleckerli verweigert 
werden, ist Alarm angesagt: ab zum Tierarzt, dieser sollte sich sehr gut 
mit Frettchen auskennen und laufend welche zur Behandlung haben 
(oder auch bei erfahrenen Kollegen rückfragen).
Temperatur (normal: 38-39°C): Fieber ist nur durch Messen 
festzustellen – am besten beim Tierarzt um Darmverletzungen 
auszuschließen.
Gewichtsschwankungen: ein Abnehmen im Frühjahr über den Sommer ist eigentlich normal (bis zu 30 Prozent des Gesamtgewichtes). Zunehmen ab Herbst und Winterspeck im Winter sind frettchentypisch. Jede krankhafte Abmagerung äußert sich so: meist eingefallene Hinterflanken, Rippen und Wirbel sind tastbar, Abnahme trotz vermehrtem Fressen, allgemeine Schwäche.
Durchfall kann tödlich sein für so kleine Wusels – vor allem wenn er 
schleimig ist und auch Blutspuren zeigt bzw. dunkel-schwarz ist 
(getrocknetes Blut). Unbedingt sofort zum Tierarzt. Körndliger Kot, 
der grünlich ist und sich wieder normalisiert ist meist eine Stressreaktion. 
Vor allem körndliger Kot, deutet auf eine Fehlverdauung hin (Eiweiße 
können nicht aufgespalten werden). Enteroferment sollten sie immer zu 
Hause haben: kleine Magen-Darm-Probleme lassen sich damit meist in 
den Griff bekommen (bitte sprechen Sie darüber mit ihrem Tierarzt). 
Normaler Kot ist würstchenförmig, glänzend, glatt. Die Farbe richtet sich 
oft nach dem Gefutterten, daher kann es bei Fressen von z.B. roten 
Paprika (als Leckerli, nicht zu viel!) auch zu rotgefärbtem Kot kommen. 
Struppiges, fahles Fell, oft auch Haarausfall (manchmal am Schwanz beginnend – Ausnahme: Fettschwanz im Sommer bei großer Hitze)entzündete/verklebte/verletzte Augen, Hinterfüße nachziehen etc. sind Anzeichen von schweren Erkrankungen. Bitte warten sie nicht mit dem Tierarztbesuch.
Ohrmilben sind kein Klacks: auch Ohrmilben – TA-Untersuchung (nur 
unter dem Mikroskop feststellbar bei Untersuchung) sollte dahingehend regelmäßig gemacht werden. Ohrmilben sind Parasiten, die außer unangenehmen Juckreiz, auch die Gesundheit schädigen können, wenn 
sie nicht behandelt werden.
Parasiten im Fell: Flöhe und Zecken können auch bei Frettchen 
vorkommen. Hier empfiehlt es sich das Mittel Stronghold (für Katzen 
bis 2,5 kg) ins Genick zu träufeln – lt. TA-Anweisung.
Erbrechen ist 
ebenfalls ein Alarmzeichen (Vergiftung, Magen-Darm-Verschluss 
durch Kleinteile schlucken, Speisereste gewürzt?). Oft beginnt die 
Übelkeit damit, dass sich Frettchen sich mit den Pfoten beim 
Mäulchen herum“graben“, so als ob sie dort was rausholen wollen.
Sollte danach kein Erbrechen folgen, kann es sein dass z.B. ein Trockenfutterstück am oberen Gaumen klebt und man es dem 
Lauser rausholen muss, um ihm zu helfen.
Es gibt viele Krankheitsanzeichen, ein aufmerksamer und liebevoller 
Halter wird es sehr genau erkennen, wenn es seinem Frettchen nicht 
gut geht.
 
Thema Ranz – Kastration 

Rüden (männliche Frettchen): im Alter von ca. 10 Monaten (manchmal 
auch schon viel vorher, je nach Geburtsmonat) werden die Frettchen 
„ranzig“. Bei Hunden sagt man läufig oder bei Katzen rollig. Ein Rüde 
wird dann oft unruhig und manchmal auch aggressiv. Seine Hoden 
schwellen an, sein Fell wird braun-gelb-rötlich, oft pickt sogar richtig „Ranzsekret“ überall.
Rüden sollen daher unbedingt kastriert werden, sie werden vom 
Verhalten auch weniger „eigenwillig“, die enorme Geruchsbelästigung 
hält sich danach auch in Grenzen.
Ein gewisser Eigengeruch (den Menschen auch haben) wird immer 
bleiben.
Fähen (weibliche Frettchen) müssen zwingend spätestens im Januar 
oder Februar, im nächsten Jahr, nach ihrer Geburt kastriert werden (ja 
es heißt kastriert: Sterilisierung ist nur ein „Unterbinden“ der 
Geschlechtsorgane, die Hormone arbeiten weiter und sie werden 
trotzdem „dauerranzig“). Eine sog. Dauerranz kann schon bei der 
ersten Ranz zustande kommen, das Risiko einer ernsthaften 
Erkrankung ist viel zu groß (Anämie – Blutarmut, in der Folge 
sogar unheilbare Rückenmarksschädigung bis hin zum qualvollen 
Tod – ohne Heilungschancen).
Bitte lassen Sie Fähen von sehr erfahrenen Tierärzten durchführen – 
nur diese wissen über die Anatomie Bescheid und „räumen“ 
großzügig aus. Gerne kann ich ihnen in Kärnten oder auch 
anderen Bundesländern Kontakte weitergeben.
Narkose: viele Tierärzte verwenden heute noch die sog. 
„Spritzennarkose“. Auch hier ist ein großes Risiko vorhanden. 
Erkundigen Sie sich beim Tierarzt, ob er auch über 
Inhalationsnarkose (Narkose mittels Gas) verfügt. Diese ist weit 
schonender und belastet diesen kleinen Körper nicht noch mehr.
 
Frettchenverhalten, Besonderheiten etc.:

Die meisten Frettchen schlafen lange und ausgiebig tagsüber, sie 
gewöhnen sich auch recht rasch an ihren Menschen.
Dh. Wenn sie es gewohnt sind, dass sie um 18 Uhr nach Hause 
kommen, dann werden sie Sie meist schon „erwarten“. Oft zittern 
sie nach dem Aufwachen stark, dies passiert um den Kreislauf 
anzuregen (hochfahren des Stoffwechsels).
Beim Spielen hüpfen Frettchen oft wie irr durch die Gegend, knallen 
dann auch gerne mal vor Übermut in Türen oder Kästen – hüpfen 
sich gegenseitig ins Genick und zwacken sich gegenseitig. Es 
passiert auch, dass die Fretties sie ins Spiel miteinbeziehen und 
sie sollten auch darauf eingehen. Sollten die Fretties zu fest 
zuzwacken (Wadenbeißer sind nicht so selten, 
auch die Zehenzwacker sind weit verbreitet) – dann müssen Sie 
dem Frettchen durch lautes Nein oder Aus auch zeigen, dass es 
was falsch macht.
Ein Frettchen erziehen ist recht schwierig, wenn dann kann man sie höchstens „überlisten“ – am besten geht dies eben mit Vitamin-Paste 
oder Leckerlis, manchmal auch durch Ablenken mit Spielzeug etc.
Folgsam wie Hunde werden sie aber nie, dies finde ich auch sehr niedlich 
an ihnen: sie bleiben sehr „eigenständige, selbstbewusste“ Lebewesen.
Oft lecken die Fretts Haut und fangen danach an zu zwacken – dies ist eigentlich ein Putzvorgang, der zeigt, dass Sie akzeptiert werden.
Das Muckern ist eines der Geräusche, die Frettchen hervorbringen. 
Es klingt wie ein Gogogogogo – manche muckern oft, manche Frettchen 
bei Aufregung oder neuen Gerüchen, manche Muckern selten oder nie.
Frettchen quietschen auch öfter mal, vor allem wenn sie sich wehtun – 
dies auch oftmals beim wilden Spiel untereinander, wenn das andere 
Tier grober wird. Da sollte man auch nicht allzu schnell 
dazwischengehen – meist ist dies harmlos (vergleichen Sie dies 
mit streitenden Kindern).
Ansonsten machen Frettchen selten Geräusche – was ein großer 
Vorteil gegenüber anderen Haustieren ist.
Die lautesten Geräusche, die ich in 12 Jahre langer Frettchenliebhaberei 
hörte, waren die, wenn die Gauner wieder mal was umgeworfen haben, 
oder auch etwas runtergeworfen wurde.
Frettchen haben keine allzu große Ausdauer bei ihren wilden Aktivitäten, manche werden schon nach einer Stunde müde, legen sich dann an 
einen kuscheligen Platz und pennen, um wieder Energie zu sammeln
für die nächsten Streiche.
Viele Fretties kuscheln nach einer Gewöhnungszeit auch gerne auf 
des Besitzers Schoß, nur rechnen darf man damit nicht: es gibt 
einige Frettchen, die werden nie richtig kuschelig, dies soll man 
auch akzeptieren.
Eine wichtige Sache ist bei der Fütterung: Frettchen brauchen 
IMMER Futter, sie dürfen nie vor leeren Schüsseln stehen. Notfalls 
kann man ihnen auch Trockenfutter stehen lassen, wenn man 
berufstätig ist und nur abends oder morgens anderes (Nassfutter, 
Fleisch, Eintagsküken etc.) füttern.
Frettchen fressen oft prinzipiell nicht aus den Schüsseln, sondern 
holen sich etwas aus der Schüssel raus und verschleppen dies.
Das ist das sog. 
Bunkern und ist tief in ihnen verwurzelt. Daher sparen Sie ihre 
Energien und versuchen Sie nicht es ihnen abzugewöhnen. 
Viele Frettchen reduzieren das Bunkern von Futter ganz allmählich, 
wenn sie merken, sie haben immer genug davon. Natürlich sollten 
sie dann auch regelmäßig Schlafhöhlen etc. durchsuchen, ob nicht 
ein schlecht gewordenes Futter liegen geblieben ist.
Fretten graben irrsinnig gerne: würden sie draußen noch überleben, 
würden sie unterirdische Bauten anlegen. Daher sollte man in der Wohnungshaltung auch diesen Instinkten der Frettchen genüge tun:
 Röhren jeder Art, Tunnels und auch große Töpfe mit unbehandelter Blumenerde (gerne auch Walderde – im Herbst auch raschelndes Laub).
Lt. Tierschutzgesetz 2005 ist sogar eine Mindestgrabfläche für 
Frettchen von 0,3 m2 pro Tier vorgeschrieben.
Lassen Sie ihre Frettchen nicht an Langeweile sterben – dies ist 
kein Scherz! Frettchen können sehr krank wirken bzw. sogar recht 
depressiv werden (inkl. Futterverweigerung etc.), wenn sie nicht 
genügend Abwechslung und Spielfreude haben.
Lassen Sie ihre Phantasie toben, die Frettchen werden es ihnen 
danken.
Gerne können sie auch bei mir Tipps dafür holen.

Vergessellschaftung bzw. Zusammengewöhnung 
mit anderen Frettchen
Bitte beachten Sie alle unten angeführten Punkte, wenn sie noch
 immer nicht sicher sind, können Sie mich gerne anrufen! Wichtig ist 
immer, dass dieTiere sich gut verstehen lernen, sie sollten ihre 
eigenen Vorlieben betreffend Geschlecht, Farbe der Frettchen etc. 
ausser Acht lassen.

 

a) Sie sollen ihre oder ihr bereits vorhandenes Frettchen zum 
Kennenlernen des oder der anderenmitnehmen!
b) Versuchen Sie, die Frettchen auf neutralem Gebiet (bei dem keiner 
einen „Revieranspruch“ hat zusammenzubringen!
c) Sollten die Frettchen doch zu raufen (Rangordnung ausfechten) 
anfangen, dann sollten Sie anfänglich immer anwesend sein, wenn 
sie zusammen sind.
d) Hilfreiche Tricks beim Zusammengewöhnen: spazieren gehen 
an Geschirr und Leine, ausnahmsweise baden mit Schampoo 
(reduziert den Eigengeruch), Öl ins Fell massieren (auch Lebertran, 
da dieser sehr stark nach Fisch riecht), gemeinsam Paste lecken.
e) Bitte halten sie anfangs nicht die Gesichtchen der Fretties zusammen,
 es könnte sein dass eines zuzwackt, sie schnuppern sich lieber in der 
Aftergegend ab oder versuchen den Geruch der Ohren aufzunehmen.
f) Bitte machen sie nicht den Fehler und stellen Käfige der 
„Kontrahenten“ nebeneinander, da wird es mit der Gewöhnung nur 
noch länger dauern, oder die Frettchen werden noch mehr „wild“ 
aufeinander.
g) Bei den sogenannten Rangordnungskämpfen, sollte man nicht immer 
sofort dazwischengehen, nur wenn dieser länger als 5 Minuten 
durchgehend dauert – alles andere ist noch relativ normal. Auch ein 
paar Kratzer im Genick können dabei entstehen, keinesfalls jedoch 
tiefe Wunden sollten vorhanden sein.
h) Sollten die Frettchen wirklich arg raufen, können Sie versuchen sie 
zu trennen – mit Tragschlaffengriff, oder auch indem Sie (wenn sie 
sich trauen) ihre Finger in das Maul dazuschieben, danach lassen sie 
meist los. Sie können auch Öl über die Raufer träufeln (hört dann oft 
sofort auf), im Notfall auch mal Wasser.
Das oder die verbeissenden Frettchen am Nackengriff nehmen und so
lange
Halten (ohne Anzuziehen, wegen noch fester Zubeissen!) bis das/die 
Frettchen von selbst los lassen.
Lassen sie nicht los, vorsichtig mit Daumen und Zeigefinger in die 
Mundwinkel und Kiefersperre lösen!
Hat man Paste zur Hand und Angst selbst gebissen zu werden (was im 
blindenZorn leicht passieren kann) sollte man ihnen Paste zwischen die
Zähneschmieren!
Lassen sie immer noch nicht los, hilft nur noch Wasser - am Besten 
eine Pflanzensprühflasche (mit reinem Wasser bitte!) reicht da 
meistens aus um die Streithähne auseinander zu bringen!

 

Schlusswort
Es kann gut sein, dass sie sich unsterblich in Frettchen verlieben, 
sofern Sie diese lustigen Tiere wirklich mit all ihren Eigenarten 
akzeptieren. Dann werden sie irgendwann mehr davon haben wollen. 
Es wird eine große Liebe werden, die ihr Herz öffnet und sie alles mit 
Humor nehmen lässt.
Aufgrund ihrer Besonderheiten ist es leider oft auch anders: viele 
uninformierte Leute schaffen sich Frettchen an und kommen im 
Nachhinein dahinter, dass sie mit diesen Tieren nicht leben können.
Um diese Abgabeprobleme zu lösen, bin ich gerne bereit Ihnen mit 
Rat und Tat zur Seite zu stehen, sie auf Besuch zu meinen 
Wusels zu bitten, einen sog. „Schnupperbesuch“.
Vergessen Sie niemals, dass diese Tiere auch empfindlich sind – 
sie brauchen viel Liebe und Zuwendung, ganz viel Vertrauen und 
niemals Grobheit. Sie tragen mit der Anschaffung solcher Zwerge 
eine große Verantwortung. Es ist wichtig, dass sie für das Leben 
der Frettchen Verständnis zeigen und ihre Lebensumstände auch i
in Zukunft so planen,dass sie niemals die Tiere wieder abgeben 
müssen (Wohnungswechsel, Scheidung, Partner-Trennung, 
Kinderwunsch etc.).
Die Kleinen sollten – in artgerechten Umständen – bei Ihnen ihr 
Leben verbringen dürfen.
Menschen, die ständig neue und viele Tierarten anhäufen, grad 
weil diese
 oder jene Tierart „Mode“ ist oder „cool“ ist sind zu verurteilen. Vor 
allem dann, wenn diese Tiere nach einiger Zeit, wenn sie „fad“ 
geworden sind, aus noch fadenscheinigeren Gründen wieder 
abgegeben werden.
Zeigen Sie Verantwortungsbewusstsein und überlegen Sie sich
VORHER alles sehr, sehr gut.
 

 
 
 
 

 

 

 
  Wenn du Hilfe brauchst mit deinen Frettis, bist du hier richtig.
Ich habe für alle ein offenes Ohr.
Für Pfleglinge habe ich in meinem Haus ein eigenes Zimmer eingerichtet. Käfige gibt es bei mir nicht.
 
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